Um Henrique Uebel zu verewigen
Folha Popular | 24. November 2012 | 13 Westfália
HENRIQUE UEBEL
11/24/20122 min lesen


Der Bürgermeister von Westfália, Sérgio Marasca, der Präsident des Instituto Henrique Uebel (IHU), Airton Henrique Uebel, sowie der Stadtrat Joacir Docena nahmen am Montag, dem 19., an einem Treffen im Kulturministerium des Bundesstaates in Porto Alegre teil. Dort wurden sie vom Kulturstaatssekretär Luiz Antonio de Assis Brasil empfangen. Überreicht wurden ihm eine audiovisuelle Dokumentation über das „Ein-Mann-Orchester“, ein Dossier mit der Biografie von Henrique Uebel sowie ein Vorstellungsschreiben des IHU, das die Forderungen für den Bau einer überdachten multifunktionalen Bühne und eines Regionalmuseums enthält.
Beim Erhalt des Materials erklärte Staatssekretär Assis Brasil, dass er Henrique Uebel persönlich gekannt und sogar die Gelegenheit gehabt habe, eine seiner Aufführungen zu sehen. Assis Brasil zeigte sich offen und unterstützend gegenüber der Entwicklung dieses Projekts.
Er bezeichnete außerdem das Projekt des „1. Festival Gênio Musical“ — eine Initiative des IHU in Partnerschaft mit der Gemeinde Westfália, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2013 stattfinden sollte — als besonders interessant. Dieses Festival richtet sich an Musiker, die zwei oder mehr Musikinstrumente gleichzeitig spielen können, ohne dabei technologische Hilfsmittel einzusetzen. Das Regelwerk sollte Anfang 2013 auf der Website des IHU veröffentlicht werden.
Der Präsident des IHU, Airton Uebel, erklärte, dass dieses Projekt die lokale und regionale Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit weiteren Gemeinden einbeziehen solle. „Ab dem kommenden Jahr werden wir Kontakt mit den Gemeinden aufnehmen, damit sie sich an diesem Projekt sowie an weiteren sozial-kulturellen Initiativen des IHU beteiligen. Der Bau der multifunktionalen Bühne soll neben ihrer Nutzung als Veranstaltungsort auch modulare Theaterbereiche für Unternehmenskonferenzen sowie Räume für verschiedene Workshops und weitere Aktivitäten umfassen“, betonte Uebel.
Bürgermeister Marasca betonte die Bedeutung und die Größe dieses Projekts für die Kultur und den Tourismus der Region. „Wir stehen an der Seite des IHU bei der Umsetzung dieser Initiative. Wir sind ein kulturell reiches Volk und müssen Bedingungen schaffen, damit diese künstlerische Ader zum Vorschein kommt. Wir sind stolz auf unsere Geschichte und müssen sie fördern und bewahren. Unsere zukünftigen Generationen müssen die Möglichkeit haben zu erfahren, was geschaffen wurde, und eine Grundlage erhalten, um sich kulturell in einem dafür geeigneten Raum weiterzuentwickeln“, schloss Marasca.