Orchestermann" aus Brasilien
Ludwigshafen, 12 de Agost
ALÉM DAS FRONTEIRAS
8/12/19591 min lesen


Um an seinem Lebensabend die Heimat der Vorfahren einmal sehen zu können, kam der Deutsch-Brasilianer Heinrich Uebel (53) die 9000 Kilometer aus Südamerika nach Waldsee (Pfalz) gereist. In seinem Gepäck eine riesige Kiste, die sich bei näherer Prüfung durch die verdutzten Zollbeamten am Grenzübergang als ein selbstgebautes Mammut-Musikgerät entpuppte, auf dem Uebel bis zu sieben Instrumente zugleich (Trompete, Violoncello, Bandoneon, Akkordeon, Schlagzeug, Mundharmonika und Klavier) spielen kann. Heinrich Uebel – in Brasilien als „Orchestermann“ viel gefeiert – will auch in Deutschland Konzerte auf seinem Wunderinstrument geben.